„Frühlings-Putzete“

„Frühlings-Putzete
(sauber machen)
Wiese zwischen Kirchheimerstraße, Bolzplatz,
Flüchtlingsheim und Siedlungswerk/Bern+Stein
Samstag, 30.03., 16.00 Uhr
Treffpunkt an der Tiefgarage.
Mitbringen: Müllbeutel, Handschuhe…..“

so wurde kürzlich an unserem Haus und in der Nachbarschaft über einen Aushang dazu aufgerufen die nahegelegene „Bolzplatz-Wiese“ von Müll zu säubern.

Die Idee für die Putzete kam von einer Nachbarin vom Siedlungswerk. Nachdem die Initiator*innen für die Aktion entschieden hatten, besuchten sie das Container Café im Flüchtlingsheim und auch die Sozialarbeiter dort, um die Aktion bekanntzugeben und nach Mithelfern zu fragen. Mittlerweile entwarf Gerrit aus dem Haus den Flyer und einige Leute aus Haus und Nachbarschaft sorgten für das Ausdrucken und Aushängen ihn in allen Häusern der Nachbarschaft. Am Samstagnachmittag waren es dann schließlich 6–10 Erwachsene, hauptsächlich Nachbarn vom Siedlungswerk. Mit Tüten, Handschuhen und Greifern starteten sie die Wiese zu säubern. Zwischenzeitlich kamen auch ein paar Kinder dazu, die mithalfen. Einige Erwachsene zwängten sich sogar in das Gebüsch beim Bolzplatz, um dort Müll herauszuholen. Sogar ein alter Teppich kam so zum Vorschein.

Toll war, dass auch zwei Bewohner der Unterkunft mitmachten und auch das Wetter. So wurde die Arbeit nicht anstrengend, sondern hatte einen sportlichen Charakter, wie treffend ein Helfer meinte:

„Besser als dauernd im Büro sitzen, das hier ist „Bückyoga.“

Vernetzung ins Quartier

Das Gebiet „Heumaden Über der Straße“ soll lebendiger werden. Das finden einige Bewohner und Bewohnerinnen des Wohnprojekts Bern und Stein sowie Nachbarinnen aus der Bernsternstraße. Sie meinen:

Wir haben den Wunsch, dass sich die Nachbarschaft im Quartier besser kennenlernt und vernetzt. Daher haben wir uns ab 3. April jeden Mittwoch ab 15.30 für ein oder zwei Stunden zu einem offenen Treff verabredet, zum Kennenlernen, Spielen mit den Kindern oder auch Kaffee trinken. Das klappt natürlich nur bei einigermaßen schönem Wetter, auf das wir hoffen!

Ort des Geschehens soll der Spielplatz vor der Ladenpassage


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sein. Also: ob mit oder ohne Kinder, ob alt oder jung wir freuen uns über alle, die mitmachen!“

Doch damit nicht genug, auch an einen abendlichen Treff haben einige Leute aus dem Quartier gedacht. Sie schreiben:

Ein abendlicher Stammtisch als feste Einrichtung wäre doch nett“ – wenn Sie (und Ihr) das auch schon mal gedacht haben, aber nicht recht gewusst haben, wohin mit diesem Wunsch: ab April möchten sich die Nachbarn und Nachbarinnen der Bernsteinstr. einmal im Monat im „Schluckspecht“ treffen. Losgehen soll es am 3. April, 19.30 – und dann immer wieder am 1. Mittwoch im Monat. Wir – das sind nette Leute aller Altersgruppen- freuen uns auf Sie und Euch!

Eure „Initiative Leben in der Bernsteinstraße“ (u.a. Anne, Christa, Eva, Gerrit, Katharina, Nikolaus )

Baugemeinschaft Bern und Stein feiert ihr erstes Jahr im neuen Heim

Vor knapp einem Jahr ist die Baugemeinschaft Bern und Stein nach 18 Monaten Bauzeit in ihr gemeinschaftliches Wohnprojekt an der Bernsteinstraße in Heumaden eingezogen. Am 22. September haben die Bewohner gemeinsam mit ihren „Mitstreitern“ und Wegbegleitern ein Einweihungsfest gefeiert, zu dem Baubürgermeister Peter Pätzold die Gäste begrüßte.

So schreibt die Stadt Stuttgart in Ihrer Veröffentlichung anlässlich unseres Einweihungsfests am 22.09.2018.

 

Gemeinsam bauen, gemeinsam leben

„Baugemeinschaften sind für viele Menschen heutzutage die einzige Möglichkeit, den Traum von der Eigentumswohnung in der Großstadt wahr werden zu lassen. Daher fördert die Stadt Stuttgart das Bauen in Baugemeinschaften…“

So schreibt das Stuttgarter Amtsblatt in einem Artikel.

Auch ein schönes Foto von unseren Laubengängen ist Teil des Artikels:

Geschafft: In die Bernsteinstraße ist eine Baugemeinschaft nach mehrjähriger Bauzeit im Herbst 2017 eingezogen. Foto: Susanne Schneider

Wohnen für alle

Horrend hohe Mieten, Gentrifizierung, Spekulantentum – die Wohnungsnot in Großstädten hat eine Dramatik erreicht, die viele verzweifeln lässt. Gemeinschaftliche Wohnprojekte können eine Lösung sein, günstiger und selbstbestimmt zu leben…“ schreibt Nina Ayerle ihren Artikel in der Stuttgarter Zeitung. Ich komme darin auch kurz zu Wort.

 

Carsharingplatz

Wir haben seit kurzem einen Carsharingplatz bei Stadtmobil – und das direkt vor dem Haus.

Eine hier lebende Familie hat bereits vor Einzug ihr Auto abgeschafft und nutzt ausschließlich Carsharing. Ich hoffe die Möglichkeit bequem vor der eigenen Haustüre den Stellplatz für ein geteiltes Auto zu haben wird noch mehr Leute (und auch mich) dazu bringen auf einen eigenen PKW zu verzichten.